Erfolg ist kein Zufall, sondern eine mentale Entscheidung

Der stärkste Gegner auf dem Weg zum Erfolg sind deine Gedanken

Deine Gedanken versetzen Berge

MentaltrainingDie oft unterbewussten Gedanken und Einstellungen über dich selbst oder eine Situation entscheiden über Erfolg oder Niederlage, ob es dir gut geht oder schlecht, ob das Glas halb voll oder halb leer ist. 
Deine Gedanken sind ausschlaggebend dafür, wie du dein Leben lebst. Ganz wichtig ist es beim Reiten, denn dein Pferd fühlt was du denkst. Du kennst das bestimmt –  gerade noch überlegst du, an der nächsten Ecke anzugaloppieren und genau in diesem Moment reagiert Dein Pferd auf diesen Gedanken. Auch Angst, Unsicherheit und Lampenfieber spürt Dein Pferd sofort. 
 
Mit Mentaltraining kannst du deinem Pferd helfen:
  • entspannt und kontrolliert zu bleiben
  • Stress abzubauen
  • Aufregung zu minimieren 
  • sich voll und ganz auf dich zu verlassen und dir zu folgen 

Was ist Mentaltraining? 

Zu mentalem Training zählt heute eine ganz Reihe von Methoden. Ursprünglich wurde es im Profisport angewandt, um die Leistung und die mentale Stärke von Spitzensportlern zu steigern. Denn es ist wissenschaftlich erwiesen, dass im Gehirn bei gedanklichem Training die gleichen Areale aktiviert werden, wie bei physischem Training. 

In der Sportpsyhologie ist mentales Training das planmäßige, systematische und bewusste gedankliche Wiederholen und Optimieren von Bewegungsabläufen, um die eigene Leistung zu steigern.

Welche Methoden gibt es?

Es gibt eine ganze Reihe sinnvoller, ergänzender Methoden, um mental stark, selbstbewusst, authentisch und mutig zu werden. Einzeln sind sie sinnvoll, aber erst im Zusammenspiel entfalten sie ihre umfassende Wirkung:
  • Visualisierungstechniken
  • innere Bilder
  • Selbstgesprächsregulation/Gedankentraining
  • Stressmanagement
  • Idealer Leistungszustand
  • Entspannung – Anspannung
  • Konzentration und Flow
  • Ziele und Motivation 

Einen detaillierten Einblick in die Methoden bekommst du in diesem kostenlosen Training.

Warum ist Mentaltraining für Westernreiter wichtig?

Mit mentalem Training kannst du…

  • die Möglichkeiten und Grenzen des mentalen Trainings im Westernreitsport kennen lernen. 
  • eigene Blockaden (Leistungsdruck, Unsicherheit, Versagensängste…) verändern.
  • mentale stärke aufbauen.
  • deine Leistung zu steigern und auf dem Turnier punktgenau abrufen.
  • Manöver- und Pattern mental optimieren und so erfolgreicher reiten.
  • lernen dich abzugrenzen und dich auf den Moment zu konzentrieren.
  • lernen deinen idealen Leistungszustand zuerreichen.
  • lernen, wie du die richtigen Ziele setzt und erreichst.
  • mit Ängsten besser umgehen und sie minimieren.
  • einschränkende Denkmuster in positive, unterstützende Affirmationen umwandeln. 

Wie sieht das Training im Alltag aus

Gemeinsam arbeiten wir an deiner mentalen Stärke, deinen Werten und Ressourcen und wir schauen uns deine Überzeugungen, Blockaden oder Ängste an. Das hilft dir selbstbewusst, authentisch und gelassen zu werden und dein Potential zu entfalten.
Wir trainieren außerdem gedanklich die Bewegungsabläufe beim Westernreiten, so dass du sie nach und nach alle perfektionierst.
Darüber hinaus verändert sich dein (Trainings-)Alltag positiv. Mit den Methoden aus dem Mentaltraining wirst du
zukünftig ein tiefes Vertrauen zwischen dir und deinem Pferd aufbauen.
Du kannst konzentriert an deinem Erfolg arbeiten. Egal was für dich persönlich Erfolg bedeutet.
Deine mentale Ebene und damit dich selbst zu stärken, ist mein Herzensthema. 

Mentaltraining – Übungen für den Alltag

Mentales Training ist kein Sprint, sondern ein Langstreckenlauf. Je regelmäßiger du im Alltag trainierst, desto einfacher ist die Umsetzung in der akuten Situation. Wenn deine Hände und Knie vor lauter Aufregung zittern und du unter Adrenalin stehst, wird es schwierig z.B. durch Entspannungsmethoden deinen Puls wieder aufs Normalniveau zu bringen. Besser ist es, wenn du dann schon Routine mit dieser Methoden hast. Dann kannst du dich intuitiv darauf verlassen, dass du dich zuverlässig und erfolgreich in den entsprechenden Zustand versetzt.

In diesem Abschnitt stelle ich dir eine kleine Auswahl von 5 Methoden vor, die du einfach in deinen Alltag integrieren kannst. Sie 

5 Übungen für mentalesTraining

  • Tief Ein- und Ausatmen: In stressigen Situationen bereitet sich dein Körper auf Flucht, Kampf oder Erstarren vor. Dazu wird die Atmung flacher und schneller, damit mehr Sauerstoff in den Körper gelangt. Der Herzschlag erhöht sich, wir bilden mehr Schweiß, um den Körper zu kühlen. Das passiert alles automatisch. Es wir durch unser autonomes Nervensystem, dem Sympathikus gesteuert. Durch bewusstes tiefes Ein- und Ausatmen kannst du deinem Körper signalisieren, dass er entspannen kann.
    Dazu atmest du ein und zählst bis vier, danach atmest du aus und zählst bis acht. Wiederhole das so lange, bis sich dein Atem komplett beruhigt hat. Üben kannst du das wunderbar auf der Fahrt zur Arbeit oder zum Stall.
  • Ziele vor dem inneren Auge zum Leben erwecken:

     Fake it, ‚til you make it! Wenn du ein Ziel vor Augen hast, dann tu  in Gedanken einfach so, als ob du es schon erreichte hast. Male es dir in allen Farben aus. Wie fühlst du dich? Was passiert um dich herum? Wie reagiert deine Umwelt? Was riechst du?Was hast du an? Wo bist du? Integriere so viele Details wie nötig und nutze dabei alle Sinne (sehen, hören, riechen, schmecken, fühlen). Je mehr Sinne du ansprichst, desto einprägsamer und effektiver ist nämlich dein Bild.

     Effekt: Unser Gehirn kann zwischen Realität und Vorstellung nicht unterscheiden. Es reagiert sogar mit Speichelbildung, wenn du dir nur eine Zitrone, ihren Duft und den sauren Geschmack vorstellst. Innere Bilder sind in Sekundenbruchteilen verfügbar. Sie versetzten dich in den Zustand den du hast, wenn du dein Ziel bereits erreicht hast.

  • Erfolge und Stärken feiern mit dem Erfolgstagebuch: 

    Kaufe dir ein schönes Notizbuch und lege dir darin ein Erfolgstagebuch an. Darin notierst du täglich abends vor dem zu Bett gehen deine kleinen und großen Erfolge des Tages. Lass dazu den Tag Revue passieren. Schreibe zudem auch alles hinein, was du an Kompetenzen, Stärken und Ressourcen über dich dabei herausfindest. 
    Effekt: Das Erfolgstagebuch hilft dir dabei, den Blick auf deine eigenen Erfolge und Stärken zu richten. Im Alltag gehen sie schnell unter, weil sie für dich oft als selbstverständlich und ganz normal erachtet werden. Das Bewusst machen setzt positive Gefühle frei und mobilisiert mentale Kraft.

  • Der Motivations Kick mit dem 5 Minuten Deal:

     Dir fehlt die Motivation bei schlechtem Wetter zum Training in den Stall zu fahren? Keine Lust den Sattel mal wieder zu putzen oder die Tresen zu Pflegen? Mit diesem Kick kneifst du in Zukunft vor keiner Herausforderung. Schließe einen fünf Minuten Deal mit dir selbst ab: Ich arbeite fünf Minuten an dem Thema. Stellt sich dann keine Motivation ein, beende ich das einfach und mache etwas anderes! Klingt gut oder?
    Effekt: Du wirst merken, dass du viel weniger unter Aufschieberitis leiden wirst und deine Aufgaben oder Themen viel schneller abarbeiten kannst. Das hilft dir im Training aber natürlich auch für alle Alltagsthemen.

  •  Positive Verstärker-Sätze / Affirmationen:  

    Formuliere einen persönlichen Satz, der dich für dein Vorhaben positiv unterstützt. Achte darauf, dass er wirklich passend ist und dir Kraft und Zuversicht gibt. Affirmationen sollten immer im Präsens und positiv formuliert sein, also keine Verneinungen enthalten. Am besten beginnst du deine Affirmation mit dem Wort „Ich“:

    •Ich bin entspannt.“
    •“Ich gebe immer mein Bestes.“
    •“Ich konzentriere mich auf mein Können und mein Pferd“
    •„Ich bin bestens vorbereitet.“
    •„Ich konzentriere mich nur auf mich und mein Pferd.“

    Die größte Wirkung entfalten Affirmationen, indem du sie mehrmals täglich wiederholst. Effekt: Affirmationen sind klar formulierte, konkrete, bekräftigende Anweisungen an sich selbst, mit denen man die eigenen Gedanken und damit auch das eigene Handeln positiv beeinflussen und die oben genannten negativen Gedankenkreisel stoppen kann.

  • Eines Tages wirst du aufwachen und keine Zeit mehr haben für die Dinge, die du immer wolltest… (Paulo Coelho)
  • Höre deinem Pferd gut zu, denn in Wahrheit hörst du deine Seele sprechen
  • Unser Leben ist das, wozu unser denken es macht (Mark Aurel)
  • Ob du glaubst etwas erreichen zu können oder nicht, du liegst immer richtig (Henry Ford)
  • Zwei Füsse bewegen deinen Körper, vier Hufe bewegen deine Seele (unbekannt)
  • Deine innere Haltung bestimmt dein äußeres Umfeld
  • Ärgere dich nie über ein Pferd, du könntest du genauso über dich selbst ärgern (Rudolf G. Binding)
  •  Die Seele hat die Farbe deiner Gedanken (Mark Aurel)
  • Was andere Menschen von dir denken ist nicht dein Problem (Paulo Coelho)

Buchempfehlungen

Tatsächlich gibt es zum Thema Mentaltraining für Reiter wenig Literatur. Ich habe hier trotzdem mal drei empfehlenswerte Bücher gefunden. Ich selbst habe nur das dritte gelesen und es hat mir wirklich geholfen. Die anderen beiden finde ich auch sehr interessant und die werde ich mir mit Sicherheit auch noch durchlesen:

Mentaltraining für WesternreiterMentaltraining für Westernreiter

Dieses Buch bietet, mit seinem Schwerpunkt auf den Reiter und dessen emotionale und körperliche Balance, einen ganzheitlichen Ansatz für mehr Harmonie zwischen Pferd und Reiter und für eine feinere Reitqualität.
Unsere Pferde spiegeln unsere innere und äußere Losgelassenheit, wir vermitteln ihnen Ruhe, Sicherheit und Motivation, und sie blockieren, wenn wir blockiert sind.

Eigentlich drei Bücher in einem, schafft die Autorin die Integration von Sitzlehre, Ausbildungslehre für das Pferd und Schulung der mentalen und körperlichen Fähigkeiten des Reiters durch einfache und logisch aufgebaute Übungsfolgen ohne Pferd (mit Gymnastikball und Thera-Band), an der Longe (Sitzübungen kombiniert mit Achtsamkeits- und Wahrnehmungsübungen) und beim freien Reiten.

Immer steht die die innere und äußere Balance, die Wahrnehmung der Reaktion des Pferdes auf die zu verfeinernde Hilfengebung des Reiters im Mittelpunkt, die sanfte Führung über die gesamte Körpersprache des Reiters, das Zulassen der Bewegungen des Pferdes, der Respekt ihm gegenüber, die Kommunikation – nicht das Beherrschen.

So erreichen Sie Wohlergehen, Leistungsfähigkeit und Freude bei beiden Partnern. Reiterliche Erfolge sowie Sinnhaftigkeit in der Arbeit mit dem Pferd beeinflussen uns auch im Alltag und der Alltag beeinflusst unser Reiten.

Bildtafeln, Grafiken und die Selbsttests verdeutlichen ganzheitliche Zusammenhänge im Hinblick auf die Reitqualität und helfen dem Reiter, zu einer feinen Einwirkung und zu unsichtbarer Hilfengebung zu kommen.

Mentaltraining für WesternreiterMentaltraining für Westernreiter

Erfolgreiches Reiten beginnt mit inneren Bildern, diese Erfahrung machen immer mehr Reiter. Aber warum verstehen Pferde die menschliche Vorstellungskraft und welche inneren Bilder eigenen sich für welche Lektionen? Dressurausbilderin und Reitlehrerin Tuuli Tietze erklärt wichtige Grundregeln der mentalen Verständigung und stellt viele praktische Regieanweisungen für das reiterliche Kopfkino vor.

Mentaltraining für WesternreiterMentaltraining für Westernreiter

Welcher Reiter träumt nicht davon, sich blind mit seinem Pferd zu verstehen und gleichzeitig immer erfolgreicher zu werden? Aus Wunsch wird jetzt Wirklichkeit – mit der richtigen Denkweise. Denn das, was du als Reiter denkst und fühlst, hat einen entscheidenden Einfluss auf das Verhalten deines Pferdes.

Mein Praxisratgeber zeigt dir, wie du deine Gedanken mit
Hilfe des mentalen Trainings in die ideale Richtung lenkst und ein noch besseres Verhältnis zu deinem Pferd aufbaust. Die richtige Einstellung lässt sich nämlich genauso üben wie der korrekte Sitz oder die weiche Hand. Wenn du sie erst mal beherrschst, kommt der sportliche
Erfolg von ganz allein!

Konkret
Mit vielen Tipps und Praxisbeispielen

Für alle
Vom Amateurreiter bis zum Profisportler

Alltagstauglich
Methoden, die jeder umsetzen kann

Umfassend
Enthält ein komplettes Trainingsprogramm

Fundiert
Modernste Erkenntnisse aus der Sportpsychologie