Westernreiten – die lässige Arbeitsreitweise wird immer beliebter

Vom Freizeitreiten bis zum Turniersport – es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten

Das Westernreiten wurde in den 1970er Jahren in Europa und Deutschland langsam bekannt. Damals wurden die Quarter Horses noch aus Amerika eingeführt. Und 1978 wurde die „Erste Westerreiter Union Deutschland e.V.“ gegründet. Sie ist europaweit der größte Verband für Freizeit und Turnierreiter. Mittlerweile gibt es in Deutschland über 22.000 Mitglieder in Westernreitverbänden und ca. 37.000 Quarter Horeses.

Die Grundlagen des Westernreitens

Das Westernreiten kommt aus der Arbeitsreitweise der Cowboys. Deswegen wird das fertig ausgebildete Westernpferd mit minimalen Gewichtshilfen geritten und ist trotzdem jederzeit kontrollierbar. Man nennt diese Reitweise auch Impuls-Reitweise, weil es nur einen kleinen Impuls benötigt, um das Pferd zu lenken. Ausbildungsziel ist das selbständige mitarbeiten des Pferdes. Sichtbares Zeichen der Impuls-Reitweise ist die einhändige, lose Zügelführung und der losgelassene Sitz. Kreuz und Schenkel werden nur bei Bedarf benutzt. In der Jungpferdeausbildung wird beidhändig mit Snaffle geritten und später auf einhändige Zügelführung im Bit meist mit Shanks umgestellt.

Welche Pferde eignen sich fürs Westernreiten?

Westernpferde sind nervenstark, trittsicher im Gelände, schnell und haben ein gutes Sprintvermögen. In heiklen Situationen bleiben sie ruhig  und haben ein ausgewogenes Temperament.

Das typische Quarter Horse hat eine kleinen, edlen Kopf mit breiter Stirn und eine breite Brust. Typisch ist eine sehr gut bemustekelte Hinterhand. Sie sind sehr robust und lernen schnell. Alle einfarbigen QuarterHorses weltweit werden bei der AQHA in Amarillo, Texas eingetragen. Schecken werden als Paint Horses eingetragen.

Freizeitreiter 

Die meisten Westernreiter sind Freizeitreiter, die gerne Zeit mit Ihrem Pferd verbringen, entspannte Ausritte geniessen und gleichzeitig Freundschaften im Stall pflegen. 

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Turnierreiter

Einige von uns lieben den Wettbewerb und gehen regelmäßig auf Turniere. Sie  trainieren dafür regelmäßig mit einem Trainer. Die Disziplinen sind vielfältig, da ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Mir gefällt der faire und freundschaftliche Wettbewerb auf dem Westernturnier sehr gut, deswegen bin ich selbst schon seit über 10 Jahren regelmäßig unterwegs. Vielleicht treffen wir uns ja auf einem Westernturnier, dann können wir uns persönlich über unser Lieblingsthema austauschen.

Als Turnierreiter kenne ich aber auch die Herausforderungen mit Lampenfieber, den eigenen Erwartungen (manchmal auch den Erwartungen von Familie und Freunden) gerecht zu werden und mit Stress umzugehen. Genauso ist es auch bei negativen Erfahrungen zum Beispiel beim Ausreiten oder im Umgang mit deinem Pferd. Mein zweites Lieblingsthema ist Mentaltraining. Damit beschäftige ich mich seit Jahren und habe selbst gelernt mit meinem Pferd selbstbewusster umzugehen und Situationen innerlich entspannter anzugehen. 

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Meine eigene Aufregung und mein Lampenfieber beim Turnierreiten bekämpfe ich mit Mentaltraining. Mit ein wenig in Übung funktioniert das sehr gut und wie du auf dieser Seite zu Mentaltraining lesen kannst, nutzen auch Spitzensportler diese Techniken.

Mehr Anregungen zum Thema Mentaltraining beim Westernreiten findest du hier.

Den richtigen Trainer finden – so geht’s! 

 
 

 

 

Westernreiten lernen -> Trainerliste

Links zu den aktuellen Turnierausschreibungen der deutschen Westernreiter-Verbände

Erfolgreich westernreiten ohne Trainer – 5 wertvolle Tipps